Der Köcher

Der Köcher ist für alle Bogenschützen ein unbedingtes Muss. Egal ob Langbogen, Blankbogen, Recurvebogen oder Compoundbogen. Der Köcher nimmt die Pfeile auf und ermöglicht den Bogenschützen, den nächsten Pfeil zu greifen, ohne das der Bogenschütze den Stand verändern muss. Wichtig ist, dass der Köcher auf der Seite auf Hüfthöhe befestigt wird. Beim Greifen in den Rückenköcher muss sich der Bogenschütze sehr stark bewegen, dies bringt Unruhe in den Stand. Der Köcher an der Seite des Bogenschützen ist die bessere Wahl.
Der Köcher nimmt auf das Bogenschießen überhaupt keinen Einfluss, dennoch ist der Köcher ein wichtiges Utensil für den Bogenschützen. Der Köcher nimmt in allererster Linie die Pfeile auf; bessere Köcher bieten zusätzlich Platz für die Dinge, die ein Bogenschütze sonst noch benötigt.

Hierzu gehören z. B.:

Hilfen für die Visiereinstellung
Kugelschreiber oder Softstift
Messer
Pfeilzieher
Pflaster
kleinere Nahrungsmittel oder Trinkgefäß

Deluxe-Varianten des Köchers haben Magnete in den Köcherboden eingelassen damit die Pfeile beim Laufen nicht umherfliegen. Die Magnetböden in den Köchern funktionieren aber nur, wenn man für das Bogenschießen keine Spitzen aus Stahl benutzt, was die meisten Bogenschützen in der Regel verwenden.

Rückenköcher

Dieser als "klassisch" angesehene Köcher wird - wie der Name schon sagt - auf dem Rücken getragen, so dass der Schütze den Pfeil mit der Hand, welche die Sehne zieht, über den Rücken aus diesem ziehen kann.
Entgegen der verbreiteten Meinung, auch unterstützt durch Kinofilme im Mittelalter- und Fantasymilieu, ist der Rückenköcher eher eine ästhetisch begründete Modeform der Neuzeit aber nicht historisch belegt.

Seitenköcher

Seitenköcher werden am Gürtel auf der Seite der Zughand getragen und ermöglichen ein schnelles und bequemes Herausziehen der Pfeile. Nachteilig ist die etwas instabile Tragweise, so dass der Seitenköcher beim schnellen Laufen im ungünstigsten Fall um die Beine schlenkert.

Bogenköcher

Bogenköcher sind Vorrichtungen, die am Bogen selber befestigt werden, und meist Platz für sechs bis acht Pfeile bieten. Neben der Tatsache, dass die Pfeile damit fest am Bogen sind und im Gelände nicht stören, bietet der Bogenköcher noch den Vorteil, das Eigengewicht des Bogens und damit seine Stabilität im Schuss zu erhöhen. Somit ist diese Köcherart prädestiniert für die Bogenjagd, an mittelalterlichen Bögen haben diese Köcher aber nichts verloren.

Quelle: Wikipedia
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.
Henry Bodnik: Instinktives Bogenschießen mit Henry Bodnik. Bearpaw Products, 2007, ISBN 3000238638

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Der Köcher

Der Köcher ist für alle Bogenschützen ein unbedingtes Muss. Egal ob Langbogen, Blankbogen, Recurvebogen oder Compoundbogen. Der Köcher nimmt die Pfeile auf und ermöglicht den Bogenschützen, den nächsten Pfeil zu greifen, ohne das der Bogenschütze den Stand verändern muss. Wichtig ist, dass der Köcher auf der Seite auf Hüfthöhe befestigt wird. Beim Greifen in den Rückenköcher muss sich der Bogenschütze sehr stark bewegen, dies bringt Unruhe in den Stand. Der Köcher an der Seite des Bogenschützen ist die bessere Wahl.
Der Köcher nimmt auf das Bogenschießen überhaupt keinen Einfluss, dennoch ist der Köcher ein wichtiges Utensil für den Bogenschützen. Der Köcher nimmt in allererster Linie die Pfeile auf; bessere Köcher bieten zusätzlich Platz für die Dinge, die ein Bogenschütze sonst noch benötigt.

Hierzu gehören z. B.:

Hilfen für die Visiereinstellung
Kugelschreiber oder Softstift
Messer
Pfeilzieher
Pflaster
kleinere Nahrungsmittel oder Trinkgefäß

Deluxe-Varianten des Köchers haben Magnete in den Köcherboden eingelassen damit die Pfeile beim Laufen nicht umherfliegen. Die Magnetböden in den Köchern funktionieren aber nur, wenn man für das Bogenschießen keine Spitzen aus Stahl benutzt, was die meisten Bogenschützen in der Regel verwenden.

Rückenköcher

Dieser als "klassisch" angesehene Köcher wird - wie der Name schon sagt - auf dem Rücken getragen, so dass der Schütze den Pfeil mit der Hand, welche die Sehne zieht, über den Rücken aus diesem ziehen kann.
Entgegen der verbreiteten Meinung, auch unterstützt durch Kinofilme im Mittelalter- und Fantasymilieu, ist der Rückenköcher eher eine ästhetisch begründete Modeform der Neuzeit aber nicht historisch belegt.

Seitenköcher

Seitenköcher werden am Gürtel auf der Seite der Zughand getragen und ermöglichen ein schnelles und bequemes Herausziehen der Pfeile. Nachteilig ist die etwas instabile Tragweise, so dass der Seitenköcher beim schnellen Laufen im ungünstigsten Fall um die Beine schlenkert.

Bogenköcher

Bogenköcher sind Vorrichtungen, die am Bogen selber befestigt werden, und meist Platz für sechs bis acht Pfeile bieten. Neben der Tatsache, dass die Pfeile damit fest am Bogen sind und im Gelände nicht stören, bietet der Bogenköcher noch den Vorteil, das Eigengewicht des Bogens und damit seine Stabilität im Schuss zu erhöhen. Somit ist diese Köcherart prädestiniert für die Bogenjagd, an mittelalterlichen Bögen haben diese Köcher aber nichts verloren.

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Henry Bodnik: Instinktives Bogenschießen mit Henry Bodnik. Bearpaw Products, 2007, ISBN 3000238638

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